Kategorie: 2014

vdää publiziert Reader über praktische Fragen in der medizinischen Begleitung Hungerstreikender

18. Dezember 2014

Die zahlreichen Protestaktionen von Asylsuchenden in der BRD während der vergangenen zwei Jahre haben – berechtigterweise – sehr viel öffentliche Aufmerksamkeit für die Lebensbedingungen von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten. Dabei sind Proteste der selbstbewussten Asylsuchenden in Deutschland nicht nur in politischer Hinsicht ein ganz neues Phänomen. Die Zuspitzung der Proteste in Hungerstreikaktionen war auch eine neue Herausforderung für Ärztinnen und Ärzte, die die Proteste der Asylsuchenden solidarisch begleiteten.

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Presseerklärung des vdää zur den Eckpunkten der Bund-Länder-AG zur Krankenhausreform

14. Dezember 2014

Im Kern ungenügend, in wichtigen Teilen kontraproduktiv, in Details interessant

Dass es den deutschen Krankenhäusern finanziell und personell schlecht geht, ist nicht erst seit dem Koalitionsvertrag der großen Koalition bekannt. Seit etwa einem Jahr tagte entsprechend den Vorgaben des Koalitionsvertrages eine Bund-Länder-AG zur Krankenhausreform 2015. Diese hat jetzt ihre Vorschläge zur Krankenhausreform 2015 vorgelegt.

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Presseerklärung des vdää zur Sovaldi

15. November 2014

Zwangslizensierung von überteuerten Arzneimitteln!

Das seit Februar 2014 zugelassene Medikament zur Behandlung der chronischen Virushepatitis C-Infektion (HCV-Infektion) Sofosbuvir (Sovaldi®, Firma Gilead Sciences) hat durch den in Deutschland verlangten Mondpreis von 700 € pro Tablette und monatlichen Therapiekosten von 19.999 € traurige Berühmtheit erlangt. Jetzt finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit Preisverhandlungen zwischen Hersteller und gesetzlicher Krankenversicherung statt, nachdem in der frühen Nutzenbewertung durch den gemeinsamen Bundesausschuss einen Zusatznutzen für einige Genotypen des Virus und Behandlungssituationen festgestellt wurde.

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Presseerklärung des vdää zu Tarifeinheit, GDL und Medienberichterstattung

10. November 2014

vdää für umfassendes Streikrecht und faire Medienberichterstattung

„Die aktuelle Stimmungsmache von Politik und Medien gegen den Tarifkampf der GdL ist ein gesellschaftlicher Skandal. Sie soll eine aufgeheizte Stimmung erzeugen, um das grundgesetzwidrige Gesetz zur Tarifeinheit durchzupeitschen. Mit dem geplanten Gesetz würde derjenigen Gewerkschaft, die in einem Betrieb nur eine Minderheit der Beschäftigten vertritt, faktisch das Streikrecht entzogen“, so Dr. Peter Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender des Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää). „Der vdää lehnt jede gesetzliche Einschränkung des Streikrechts ab, so auch das geplante Gesetz zur Tarifeinheit“. Der Gesetzentwurf aus der Feder einer SPD-Ministerin ist ebenso ein politischer Skandal wie die Unterstützung durch IG Metall und DGB-Spitze.

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Presseerklärung des vdää zur Lage der Flüchtlinge vom Oranienplatz in Berlin

6. September 2014

Schluss mit dem Aushungern der Flüchtlinge!

Der vdää schließt sich den Forderungen des MediBüro Berlin an und fordert den Berliner Senat auf, die verantwortungslose, gesundheitsschädigende und menschenverachtende Politik im Umgang mit den Flüchtlingen vom Oranienplatz zu beenden.

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Presseerklärung des vdää zum Vorschlag von ver.di Saarland, ein Verbundklinikum zu gründen

21. Mai 2014

Bedarfsorientiert und demokratisch!

Am 12. Mai stellte die Gewerkschaft ver.di des Bezirks Saar Trier in Saarbrücken ein gesundheitspolitisches Konzept vor, das ein Verbundklinikum für alle Saarländischen Kliniken vorschlägt. „Wir vom vdää begrüßen dieses Konzept nachdrücklich“, so Dr. Peter Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender des vdää, „denn was hier vorgeschlagen wird, ist über das Saarland hinaus wegweisend.“

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Presseerklärung des vdää zu den ersten 100 Tagen von Gesundheitsminister Gröhe

13. April 2014

Die ersten Sprechblasen…

Nach kurzer Einarbeitungszeit hat der neue Gesundheitsminister Gröhe erste Vorstellungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung geäußert: Er zeigte Sympathien für einen Abbau überflüssiger Betten in den Krankenhäusern zur Senkung der Kosten und hält eine Vergütung ärztlicher Leistungen nach Qualität für sinnvoll. Aber nur auf den ersten Blick sind dies sinnvolle Ansätze.

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Aufruf des vdää, die Dividende der TK an die Medibüros zu spenden

10. März 2014

Auf diese Dividende verzichten wir!

Deshalb ruft der vdää auf, die „Dividende“ der Techniker Krankenkasse an die MediBüros zu spenden

In diesen Tagen schickt die Techniker Krankenkasse (TK) an sechs Millionen beitragszahlende Mitglieder einen Scheck, mit dem eine „Dividende“ von maximal 160 Euro einzulösen ist. Weil der Beitragssatz seit 2009 für alle gesetzlichen Krankenkassen vom Gesetzgeber festgelegt werde und die TK durch „vorausschauendes Wirtschaften, eine effiziente Organisation und niedrige Verwaltungskosten“ mit weniger Geld auskommt, als ihr aus dem Gesundheitsfonds zugewiesen wird, soll nun an die Mitglieder eine „Dividende“ ausgezahlt werden.

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Presseerklärung des vdää zu den Plänen von Finanzminister Schäuble

7. März 2014

Überschüsse der Krankenkassen dürfen nicht zweckentfremdet werden

Der Steuerzuschuss an die Krankenkassen war einmal eingeführt worden, um Leistungen zu finanzieren, die nicht von der Versichertengemeinschaft, sondern von der ganzen Gesellschaft getragen werden sollten, z.B. die kostenfreie Mitversicherung von Kindern und Ehefrauen/männern oder Impfungen. Eine gesundheitspolitisch richtige Investition in die Zukunft, deren Umfang und Kosten sich in den vergangenen Jahren nicht geändert hat.

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Presseerklärung von vdää, German Physicians‘ Initiative for Solidarity with Greece und Vertretern der solidarischen Praxen in Griechenland zur Schließung aller ambulanten öffentlichen Arztpraxen in Griechenland

16. Februar 2014

Auf dem Rücken der Schwächsten!

Eine Delegation von Ärztinnen und Ärzten aus Deutschland hält sich derzeit Athen auf, um sich über den aktuellen Zustand des Gesundheitswesens und Möglichkeiten der Solidarität zu informieren. Dabei besuchte sie auch verschiedene „Solidarische Kliniken“ in der Stadt. In diesen von ÄrztInnen und KrankenpflegerInnen mit Hilfe vieler Menschen aus der Bevölkerung gegründeten Praxen der Primärversorgung können sich unversicherte und arme Menschen in Griechenland (ob mit oder ohne griechischen Pass) umsonst behandeln und mit Medikamenten versorgen lassen.

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