Kategorie: Pharmaindustrie (Seite 1 von 3)

DÄB zu Sofosbuvir

Fragwürdige Preispolitik der Industrie

Mondpreis oder seriös kalkuliert? Die Zulassung von Sofosbuvir zur Therapie von Hepatitis C mit Kosten in Höhe von 60 000 bis 120 000 Euro je Patient hat die Diskussion über angemessene Arzneimittelpreise neu entfacht.
Lesen Sie den Artikel von Heike Korzilius im Deutschen Ärzteblatt weiter.

VdPP-Stellungnahme zu TAMIFLU

Stellungnahme des VdPP zum Milliardengrab Tamiflu?

MEZIS: Augsburger Erklärung

Ärzte engagieren sich gegen Einflussnahme der Pharmaindustrie!

MEZIS-Mitglieder beschließen in Augsburg Kernforderungen an Ärzteschaft und Politik

Interview mit W.Dietrich im ARD-Nachtmagazin

Ärzte-Netzwerk kämpft gegen Korruption im Gesundheitswesen

Bericht im ARD-Nachtmagazin vom 11. Dezember 2012 mit einem Interview mit Wulf Dietrich (vdää)

BAYER AG verschleiert Marketing-Ausgaben

28. März 2012

Presse Information der Coordination gegen BAYER-Gefahren

BAYER AG verschleiert Marketing-Ausgaben

Fast neun Milliarden Euro gab der BAYER-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr für Werbung und Vertrieb aus. Hierunter fällt der gesamte Graubereich des Pharma-Marketings: Medikamentenproben, Ärzte-Fortbildungen, Pharmareferenten, Lobbyverbände, etc. Für die Forschung hingegen wurden nur 2,9 Mrd Euro aufgewendet.

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Geheime Forschungskooperation von Uni Köln und Bayer HealthCare AG

17. Mai 2011

Presse Information der Coordination gegen BAYER-Gefahren

Geheime Forschungskooperation von Uni Köln und Bayer HealthCare AG

Klage beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hat wegen der anhaltenden Weigerung der Universität Köln, eine Einsichtnahme in den Kooperationsvertrag mit der Bayer HealthCare AG zu gewähren, Klage beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht. Die Universität Köln und die Bayer AG hatten sich zuvor über das Votum des NRW Landesbeauftragten für Informationsfreiheit, der einen Auskunftsanspruch feststellte, hinweggesetzt und auf einer Geheimhaltung beharrt.

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D.Klemperer: Arzneimittelforschung

Arzneimittelforschung: Marketing vor Evidenz, Umsatz vor Sicherheit

Editorial zum Beitrag: „Finanzierung von Arzneimittelstudien durch pharmazeutische Unternehmen und die Folgen“

Von David Klemperer

Was würden Sie sagen, wenn der Ausgang eines Fußballspiels von einem der Vereine mit 5 : 0 und vom gegnerischen Verein mit 3 : 1 gemeldet würde, und zwar jeweils für die eigene Mannschaft? Genau dies ist das Ergebnis einer (1) der 57 Studien, die Schott et al. für ihre systematische Übersichtsarbeit (2) auf den folgenden Seiten zur Frage des Zusammenhangs von Finanzierung und Ergebnissen von Arzneimittelstudien ausgewertet haben: In fünf Studien hat die Firma Lilly ihre Substanz Olanzapin mit Risperidon verglichen (Ergebnis 5 : 0 für Olanzapin) und in vier Studien die Firma Janssen ihr Risperidon mit Olanzapin (Ergebnis 3 : 1 für Risperidon).

Einfluss der Pharmaindustrie auf Studien

Finanzierung von Arzneimittelstudien durch pharmazeutische Unternehmen und die Folgen – Teil 1:

Qualitative systematische Literaturübersicht zum Einfluss auf Studienergebnisse, -protokoll und -qualität

Von Gisela Schott, Henry Pachl, Ulrich Limbach, Ursula Gundert-Remy, Wolf-Dieter Ludwig, Klaus Lieb

Von pharmazeutischen Unternehmen finanzierte klinische Studien zu Arzneimitteln haben im Vergleich zu Studien, die unabhängig von Pharmafirmen durchgeführt wurden, häufiger ein günstiges Ergebnis für den Wirkstoff des pharmazeutischen Sponsors. Diesen Zusammenhang haben verschiedene Untersuchungen der letzten Jahre gezeigt. Gleichzeitig wurden unterschiedliche Formen der Einflussnahme beschrieben, durch die pharmazeutische Unternehmen auf das Protokoll und die Durchführung sowie die Interpretation und Publikation der Ergebnisse von Arzneimittelstudien einwirken.

Lesen Sie Teil I und Teil II weiter im Dt. Ärzteblatt

IQWiG fordert Veröffentlichungspflicht für alle klinischen Studien

24.11.2009

IQWiG fordert Veröffentlichungspflicht für alle klinischen Studien

Hersteller, die Daten unter Verschluss halten, schaden Patienten und behindern die Arbeit von des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)

Eine Verpflichtung zur Registrierung und Publikation der Ergebnisse aller klinischen Studien hat heute das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gefordert. Die Bundesregierung müsse darauf dringen, dass auf EU-Ebene eine verbindliche Regelung umgesetzt wird, wie sie seit 2008 in den USA in Kraft ist. Anlass für die Forderung ist die Publikation des Abschlussberichts zu drei Antidepressiva, dessen Erstellung durch den Hersteller Pfizer massiv behindert worden war. Das Unternehmen hatte sich über lange Zeit geweigert, dem IQWiG Informationen zu Studien zur Verfügung zu stellen. Erst unter öffentlichem Druck legte Pfizer die Daten schließlich offen.

Lesen Sie weiter auf der Homepage des IQWiG

 

Schweinegrippe: Verträge mit GSK

Schweinegrippe

Dokumentation Pandemrix-Verträge

In den Ende 2007 geschlossenen Verträgen zwischen Bundesregierung, Landesbehörden und GlaxoSmithKline zur Lieferung des Schweinegrippe Impfstoffs Pandemrix verpflichteten sich die Vertragspartner zur Geheimhaltung.

Diese Verträge sind nun auf der Homepage des arznei-telgramms einsehbar, denn wenn es um die Lieferung von Arzneimitteln geht, die der Gesundheit der Bevölkerung dienen sollen und für die rund 500 Millionen Euro aufgewendet werden, darf es keine Geheimhaltungsklauseln geben, so das arznei-telegramm. Das finden wir auch.

 

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